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Die Geschichte des Fußball

Die ersten Fußballregeln entwickelten Studenten der Cambridge Universität in 1848. Dieses Regelwerk gilt als heute gilt heute als das älteste noch vorhandene Dokumente über die Entstehung des Fußballs im 19. Jahrhundert.

In den darauf folgenden Jahren entstanden in England einige Clubs, darunter der FC Sheffield, der erste offizielle Fußballklub der Welt. Wegen der explosionsartigen Verbreitung des Fußballs im 19. Jahrhundert in England gilt das Land als Mutterland des Fußballs: Dies aber wahrscheinlich zu Unrecht!

Schon 2000 Jahre vor der Geburt von Christus wurde in China Cuju gespielt, das genauso wie beim traditionellen Fußball mit einem Ball und nur mit den Füßen gespielt wurde. Anscheinend entstand es als Trainingsprogramm für Soldaten, breitete sich dann aber schnell in ganz China aus. Aufzeichnungen legen dar, dass der Ball damals aus Lederstücken hergestellt wurde und erst im Jahre 250 durch luftgefüllte Bälle ersetzt wurde. Anscheinend geriet diese Sportart dann in China wieder in Vergessenheit.

Aber auch aus Griechenland sind Zeichnungen bekannt, die Soldaten bei dem Spiel mit einem Lederball zeigen. Anscheinend war das Fußballspiel bei ihnen genauso bekannt wie bei den Römern. Selbst in einem Buch aus der Türkei aus dem elften Jahrhundert wird ein Spiel beschrieben, dass in dieser Zeit sehr beliebt war und dem heutigen Fußballspiel sehr ähnelt.

Zu dieser Zeit wurde in England noch ein viel umfassenderes Fußballspiel veranstaltet, bei denen meist die Bewohner von zwei beieinander liegenden Dörfern mitspielten und versuchten den Ball über mehrere Kilometer hinweg in das Tor des anderen Dorfes zu schießen.

Auch in anderen europäischen Ländern wurden zwischen dem 13. und 17. Jahrhundert sportliche Wettbewerbe ausgetragen, die dem heutigen Fußball sehr ähnlich sind. Auch wenn England nicht der Erfinder des Fußballsports ist, entstand in der Hauptstadt London 1863 der erste Fußballverband. Die Engländer sind für die ersten Regelwerke des Sports verantwortlich, auch wenn das Spiel in diesem Land immer noch “soccer” genannt wird.

In Deutschland war der Sport im 19. Jahrhundert noch nicht so beliebt. In einigen Städten wurde zwar Rugby gespielt, der erste Club wurde aber 1873 von englischen Arbeitern in Dresden gegründet. Das erste dokumentierte Spiel fand erst im Jahre 1875 statt. In Deutschland galt Fußball als gutbürgerliche Sportart. Bevor die Arbeiter durch die Sozialgesetze in der Weimarer Republik mehr Freizeit bekamen, konnte sich der Sport aber nicht durchsetzen.

Der Deutsche Fußballbund wurde im Jahre 1900 gegründet und richtete 1903 die ersten deutschen Fußballmeisterschaften aus. Mit der Gründung des Internationalen Fußballverbands (FIFA) wurde 1904 ein Dachverband gegründet, der die Regeln für das Fußballspiel für alle Länder entwickelte. Sie beschäftigen sich in den ersten 20 Jahren mit vielen neuen Regeln, wie dem Platzverweis, dem Einwurf und dem Eckball.

Sie schafften es aber erst 1930 die ersten Weltmeisterschaften zu veranstalten. Sie wurde in Uruguay ausgetragen; Grund dafür, das viele europäische Länder aus finanziellen Gründen nicht teilnehmen konnten. Nur 13 Mannschaften kämpften um den Weltmeistertitel, bei denen sich der Gastgeber Uruguay durchsetzen konnte.

Der europäische Fußballverband entstand im Jahre 1954 und richtete schon ein Jahr später den Europapokal der Landesmeister aus. Im Jahre 1960 wurde auch der Vorgänger der Europameisterschaft ausgetragen, der zuerst Europapokal der Nationen genannt wurde.

Fußball gilt schon ab 1900 als olympische Disziplin. Trotzdem gilt der olympische Wettkampf im Jahre 1924 als erster globaler Wettstreit. Es nahmen 22 Länder daran teil, bei dem Uruguay die Goldmedaille holen konnte.

Interessant ist auch, dass der Deutsche Fußballverband den Frauenfußball erst ab 1970 erlaubte. Sie konnten aber erst im Jahre 1991 die erste Weltmeisterschaft für Frauen austragen.